| Außergewöhnliche Fangerlebnisse, Geschichten und Erlebtes | |
| "I geh' no a bisserl zum Fischen!" Erzählt und niedergeschrieben von Alfred Mies (+) I, geh' no a bisserl zum Fischen.... mit diesen Worten verließ Karl Schreckinger am 29.Dezember 99 am Nachmittag seine Frau. "Du spinnst scho" rief ihm sei Oide nach, denn mit dem Wetter stand es nicht zum Besten. Aber der Karl ließ sich nicht beirren, packte seine Fischerutensilien, stieg in sein Auto und fuhr nach Bärmannsried an den schwarzen Regen ins so genannte Bärnloch. Dort hatte er schon öfters Petri Heil. |
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| Und tatsächlich
nach etlichen Würfen mit seiner "DAM®-Rute" und einer 40 Schnur, an der
ein "Rapala®" als Köder hing, hatte er Glück.
Ein gewaltiger Ruck ein Zug der ihm beinahe seinen Stecken aus der Hand riss! "Deifi, Drud und d'Hex" dachte sich der Karl, als es ihm fast den rechten Arm auskugelte. Die Rolle schnurrte und die Schnur lief. "Dös muaß a groasser sei"! Eine Dreiviertelstunde kämpfte der Karl mit dem Fisch, der Strömung und den Naturgewalten. Dann war es geschafft. Der riesige Huchen war angelandet. Mit einem Griff in die Kiemen dieses edlen Tieres und mit letzter Kraftanstrengung wurde der Huchen an Land gehievt. Nun sah er erstmals den Flossenträger in voller Größe. Stolz kam auf! Jetzt musste er noch über eine sehr steile, bewaldete Böschung auf die Straße zum Auto transportiert werden. Schwitzend und frierend zugleich ob der klirrenden Kälte wurde auch das geschafft. Mittlerweile war die Dunkelheit über den einsamen Fischer hereingebrochen. Mit wackelnden Knie und zerschlagen am ganzen Körper fuhr Karl nach Hause. Das Hallo war entsprechend groß, als er seiner Hermine wie auch seinen Freunden den kapitalen Fang vorzeigte. Jeder wollte den Fisch sehen. Bei manchem mag auch ein wenig Neid aufgekommen sein und die Frage, warum der Karl und nicht ich? Ein Blick in die Annalen sagt, dass noch nie ein so großer Huchen in dieser Region gefangen wurde. Der Huchen hatte ein Gewicht von 47 Pfund und eine Länge von 1,30 Meter. Karl Schreckinger ist seit Jahrzehnten Mitglied im Bez.-Fischereiverein Viechtach und ist als exzellenter Fischer bekannt und auch geachtet. Karl war schon des öfteren Fischerkönig im Verein. Im Nachhinein bekannte der Schreckinger Karl doch, dass ihm die Knie gezittert haben und er vor Freude etliche Nächte nicht schlafen konnte.
Fazit: Wenn sich sich solche Erfolge in einem Gewässer einstellen, muss dieses in Ordnung sein. Es muss gehegt und gepflegt werden. Für diese Pflege und Hege garantieren die organisierten Fischer in Vereinen selber. Hier lernt man schon als Heranwachsender den richtigen Umgang mit Kreatur und Natur. Wir sollten es alle praktizieren. Viel Petri Heil Sollten auch Sie einmal ein außergewöhnliches Fangerlebnis gehabt haben oder eine erzählenswerte Geschichte wissen, melden Sie es bitte dem Webmaster.
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